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Alles über Kokos

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Die Hauptanbaugebiete in Sri Lanka für Kokospalmen liegt im Nordwesten des Landes, im so genannten "Kokos-Dreieck".

Der lateinische Name für die Kokosnuss ist Cocos nucifera. Die Spanier nannten sie Coco, was Affengesicht bedeutet. Dafür verantwortlich sind die drei Keimlöcher, die an einer Seite der Nuss zu sehen sind. Nur eines der drei Keimlöcher wächst anschließend zu einem neuen Baum. Die jungen Palmsprossen sind übrigens ein begehrtes Gemüse.

Die "MAL Organic Kokos Bauern Gruppe" besteht derzeit aus 34 Familien, die in traditioneller Art auf rund 650 Acres (= 263 Hektar ) zertifiziertem Land, Kokosnussbäume auf Mischkultur-Plantagen anbauen. Die Kokosnuss Erzeugnisse werden größtenteils exportiert. Die ebenfalls darauf angebauten Organic-Produkte wie Papaya, Ananas, Bananen und Heilkräuter werden lokal verkauft und verhelfen den Kleinbauern somit zu einer weiteren Einnahmequelle.

Eine Kokospalme kann bis zu 30 m hoch werden und einen Jahresertrag von ca. 90 Nüsse erzielen. Die Nüsse sind 20-30 cm lang und wiegen ca. 1-2 kg. Botanisch korrekt sind Kokosnüsse keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Der eigentliche Stein ist von einer dicken faserigen Schale (husk) umhüllt, dessen äußere Schicht grün ist.

Die Kokosnüsse werden alle zwei Monate in nicht ganz ausgereiftem Zustand von Hand geerntet.

Die Schale wird gleich nach der Ernte vom Stein getrennt und für die Herstellung von Naturmatratzen, aber auch Polsterelementen, Schuhsohlen, Filter u.v.m. verwendet.

Nach Entfernung der äußere Schale (Husk) bekommen Kokosnüsse ihr uns bekanntes braun-faseriges Aussehen. Nun wird die braune Schale von der Kokosnuss entfernt; diese Fasern werden zu Fußmatten oder als pflanzlicher Dünger verwendet.

Die Nüsse selbst bestehen außen aus einer dünnen, harten Schale. Im Inneren befindet sich das Fruchtfleisch mit dem Fruchtwasser. Die geernteten Nüsse werden direkt und ohne Zwischenlagerung in die Verarbeitungsvertriebe transportiert.

Im Verarbeitungsvertrieb werden die Schalen halbiert, das Kokoswasser wird aufgefangen. Kokoswasser wird durch sekundenlanges Erhitzen schonend pasteurisiert und sofort in Trink-Kartons luftdicht abgepackt.

Das weiße Fruchtfleisch wird von der Schale getrennt und weiter verarbeitet. Es wird schonend luftgetrocknet. Getrocknetes Kokosnussfleisch heißt Kopra. Dieses wird zu Kokosöl kalt gepresst oder zu Kokosraspel bzw. Kokoschips verarbeitet.

Die braunen Schalenhälften werden dann zur Herstellung von Kunstartikeln oder Gebrauchsgegenständen wie z. B. Trinkbechern, Löffeln usw. verwendet.

100 g weißes Kokos-Fruchtfleisch enthalten:

    Wasser 45.0 g

    Fett 36.0 g

    Eiweiß 4.0 g

    Zucker 4.8 g

    Ballaststoffe 9.0 g

    Mineralien 1.2 g